Der 1. DiaPositas Tag in Hamburg stand unter dem Motto Adipositas und Diabetes – zwei Erkrankungen gemeinsame Wege.
Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr bei dem schweren Weg der Änderung des Lebensstils. Der wohl schwierigste Teil in der Therapie der beiden Erkrankungen.
Expertinnen und Experten aus Hamburg informierten die Besucher zu Themen wie Therapiemöglichkeiten oder aber auch Hilfe zur Selbsthilfe.
Dr. Schubert-Olesen informierte über aktuelle Entwicklungen bei der Insulinpumpen-Technik.
Ein besonderes Highlight war der Live DEEP Talk zum Thema „Mindset Matters“. Betroffene berichteten, wie schwer die Umstellung des Lebensstils ist, wenn man an Diabetes oder Adipositas erkrankt ist. Sabrina Thaden als Gesundheitsexpertin beriet was man als Patient tun kann, um diese Hürden zu überwinden
Ein besonderer Dank gilt allen Refenten und Referentinnen sowie den Ausstellern, ohne die diese Veranstaltung gar nicht möglich war.
































Typ-1-Diabetes: Ursachen, Symptome & Behandlung
Ursachen: Autoimmunreaktion als Auslöser
Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die insulinproduzierenden β-Zellen in der Bauchspeicheldrüse angreift und zerstört. Dadurch entsteht ein absoluter Insulinmangel, der dazu führt, dass die Körperzellen nicht mehr mit Glukose versorgt werden können. Die überschüssige Glukose verbleibt im Blut, was zu einer Hyperglykämie (erhöhter Blutzucker) führt.
Mögliche Auslöser („Trigger“):
Die genauen Ursachen für die Entstehung der Autoimmunreaktion sind noch nicht vollständig geklärt. Vermutet werden:
- Genetische Veranlagung (bestimmte Risiko- oder Schutzgene)
- Infektionen (z. B. Masern, Mumps, Grippeviren)
- Bestimmte Nahrungsbestandteile
- Psychische Belastungen oder Umweltfaktoren
Symptome einer Hyperglykämie (erhöhter Blutzucker)
Typ-1-Diabetes entwickelt sich oft über Monate oder Jahre unbemerkt. Die ersten Anzeichen treten meist erst auf, wenn der Blutzucker stark erhöht ist:
✔ Häufiger Harndrang
✔ Starker Durst
✔ Gewichtsverlust
✔ Müdigkeit & Konzentrationsprobleme
✔ Verschwommenes Sehen
✔ Übelkeit, Erbrechen & Magenschmerzen (Hinweis auf Ketoazidose)
Folgen eines unbehandelten Diabetes Typ 1
Ohne Insulinversorgung kann der Körper keine Glukose verwerten und greift stattdessen Fettreserven als Energiequelle an. Dabei entstehen sogenannte Ketone, die zu einer Übersäuerung des Körpers (metabolische Azidose) führen. Wird diese nicht behandelt, kann es zu einem diabetischen Koma kommen, das lebensbedrohlich sein kann.
Behandlung von Typ-1-Diabetes
Da die Zerstörung der β-Zellen unumkehrbar ist, sind Menschen mit Typ-1-Diabetes lebenslang auf eine Insulintherapie angewiesen.
Insulingabe:
✔ Spritze oder Insulinpen: Insulin wird in das Unterhautfettgewebe injiziert.
✔ Insulinpumpe: Kontinuierliche Insulinabgabe über ein Kathetersystem.
Da Insulin ein Protein ist, kann es nicht als Tablette eingenommen werden, da es im Magen verdaut würde.
Ernährung und Diabetes Typ 1
Es ist keine spezielle Diät erforderlich, jedoch muss die Kohlenhydratzufuhr mit der Insulinmenge abgestimmt werden. Menschen mit Diabetes Typ 1 können sich grundsätzlich wie gesunde Personen ernähren.
Gibt es eine Heilung?
Aktuell ist Diabetes Typ 1 nicht heilbar. Es gibt vielversprechende Forschungsansätze, aber bisher keine zugelassene Therapie zur Wiederherstellung der Insulinproduktion. Angebote im Internet, die eine Heilung versprechen, sind meist unseriös.
Leben mit Diabetes kann herausfordernd sein – doch Sie sind nicht allein! Unsere Selbsthilfegruppe in Farmsen bietet Betroffenen und Interessierten eine unterstützende Gemeinschaft zum Austausch, Lernen und gegenseitiger Motivation.
Egal, ob Sie selbst an Diabetes erkrankt sind, erst kürzlich die Diagnose erhalten haben oder Angehöriger eines Betroffenen sind – bei uns finden Sie wertvolle Informationen, praktische Tipps für den Alltag und ein offenes Ohr.
Hohenweststedt
Billundstr.6
Hohenweststedt
Hier könnt Ihr Euch austauschen, Fragen stellen und andere mit Eurer Erfahrung unterstützen.
In unregelmäßigen Abständen organsisieren wir Fachvorträge und laden hierzu externe Referenten ein.
Die kommenden Termine finden jeweils jeden zweiten Mittwoch im Monat statt von 18 -19.30 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und natürlich kostenfrei.
Ansprechpartnerin
Dieter Buck
SHG Leitung
info@diabeteshilfe-nord.de
Willkommen bei der Selbsthilfegruppe für Diabetes in Ahrensburg
Leben mit Diabetes kann herausfordernd sein – doch Sie sind nicht allein! Unsere Selbsthilfegruppe in Ahrensburg bietet Betroffenen und Interessierten eine unterstützende Gemeinschaft zum Austausch, Lernen und gegenseitiger Motivation.
Egal, ob Sie selbst an Diabetes erkrankt sind, erst kürzlich die Diagnose erhalten haben oder Angehöriger eines Betroffenen sind – bei uns finden Sie wertvolle Informationen, praktische Tipps für den Alltag und ein offenes Ohr. Neben regelmäßigen Treffen bieten wir Fachvorträge, gemeinsame Aktivitäten und die Möglichkeit, voneinander zu lernen.
Schauen Sie vorbei und werden Sie Teil unserer Gruppe – denn gemeinsam ist der Weg leichter!
Die Geschäftsstelle gibt telefonisch unter der Telefonnummer 040 / 2000 438-0 oder per E-Mail: info@diabeteshilfe-nord.de Auskunft.
Die kommenden Termine beginnen immer um 17.30 Uhr
- 11.02.2026
- 11.03.2026
- 08.04.2026
- 13.05.2026
- 10.06.2026
- 09.09.2026
- 14.10.2026
- 11.11.2026
- 09.12.2026
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und natürlich kostenfrei
Ahrensburg
Peter-Ranzau-Haus
Manfred-Samusch-Straße 9
22926 Ahrensburg
Andrea Janßen
info@diabeteshilfe-nord.de

Die Bergedorfer Mischung: Lernen und genießen.
Nicht die Therapie bestimmt unser Leben, sondern das Leben bestimmt unsere Therapie, sagt Thomas Utz, der
Leiter unserer Stadtteil-Gruppe in Hamburg-Bergedorf. Utz hat die Leitung der Gruppe übernommen, nachdem die langjährige Gruppenleiterin Rosemarie Werth verstorben war. Er leitet die Gruppe im Team mit Bärbel Strohmann. Diese kümmert sich unter Anderem um die Versorgung mit gutem Kaffee und hat die Kuchenbackliste im Blick.
Die sehr aktive Bergedorfer Gruppe besteht zum Großteil aus jung gebliebenen Seniorinnen und Senioren. Entsprechend ist das Programm zu gestalten. Einerseits sind das soziale Miteinander, der Austausch über diabetesspezifische Probleme, der Klönschnack bei Kaffee und Kuchen wichtige Schwerpunkte. Andererseits bieten thematisch breit gestreute Vorträge von sachkundigen Fachleuten Wissen und Orientierung. Sie spiegeln den Alltag der älteren Bergedorfer wider und geben Orientierung.

Referentin M. Lühr Diabetesberaterin DDG
So haben eine Ökotrophologin und ein Sportwissenschaftler ihr neuestes Wissen über Ernährung und Bewegung mit den Bergedorfern geteilt; ein Cop4U (ortsansässiger Polizist mit guter Kenntnis seines Stadtteils) informierte über die immer raffinierter werdenden Enkel-Tricks berufsmäßiger Betrüger.
Pflegevollmacht und Patientenverfügung waren interessante Themen, ein Besuch der Leiter des Bergedorfer Hospizes gab Einblick in die dort geleistete Arbeit, ein Feuerwehrmann zeigte das breite Tätigkeitsfeld und Aufgaben der Hamburger Feuerwehr . Präsentationen und Vorstellung von CGM-Sensoren und Pumpen informierten über die neuesten Technologien in der Diabetestherapie. Aber auch Hilfestellung bei falsch eingestellten Sensoren und der Umgang mit den verschiedenen Alarmen gehört ebenso zu unseren Tätigkeiten. . Mit anderen Worten: Es wird gewissermaßen eine Hilfestellung für das Leben mit Diabetes im Alter angeboten. Diese typische Bergedorfer Mischung aus Miteinander und familiärer Geselligkeit, das Beisammensein mit persönlichem Austausch einerseits, und Fachvorträgen, gewürzt mit Alltags-Tipps andererseits wird auch weiterhin die Bergedorfer Selbsthilfegruppe charakterisieren.
Bergedorf
Selbsthilfegruppe Bergedorf
Nachbarschaftstreff der Bergedorf-Bille-Stiftung
Karlshof 9 (Bus 234 ab S-Bahn Nettelnburg)
Haltestelle Friedrich-Frank-Bogen (Nord).
Die kommenden Termine beginn immer um 14 Uhr
Jeden ersten Mittwoch im Monat:
- 06.05.2026
- 03.06.2026
- 02.09.2026
- 07.10.2026
- 04.11.2026
- 02.12.2026/Weihnachtsessen)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und natürlich kostenfrei.
Ansprechpartner
Thomas Utz
SHG Leitung
info@diabeteshilfe-nord.de
Die Selbsthilfegruppe Barmbek-Süd trifft sich in unregelmäßigen Abständen und findet in der Geschäftsstelle in Hamburg statt.
Hier wird am Anfang zwanglos über allgemeine Diabetes Mellitus betreffende Probleme diskutiert. In einem geselligen Kreis hat jeder die Möglichkeit, seine Probleme oder Erfahrungen im Umgang mit seinem Diabetes oder auch mögliche Folgekrankheiten zur Sprache zu bringen.
Schon diese offene Aussprache trägt dazu bei, den Diabetes nicht als Makel im täglichen Leben zu betrachten. Die Zahl der Teilnehmer schwankt zwischen 10 und 30 Besuchern. An diesen Treffs nehmen sowohl Typ 1 als auch Typ 2 Diabetiker teil.
Im Anschluss an die offene Gesprächsrunde wird ein Referat zu unterschiedlichen Themen von Fachärzten, Diabetesberaterinnen, Diätassistentinnen oder Orthopädie-Schuhmachern gehalten. Ebenfalls referieren auch Fachleute aus der Industrie, z.B. über Spritztechniken, Insulinpumpen oder Blutzuckermessungen. Bei der Auswahl der Referate sind wir bemüht, die Teilnehmer über aktuelle Themen und/oder neuste Erkenntnisse ggf. auch aus bereits an anderer Stelle gehaltener Vorträge zu informieren.
Im Anschluss sind die Referenten auch noch zu einem persönlichen Gespräch/Diskussion/Fragestunde bereit. Die Themen werden immer einen Monat im Voraus auf der Hamburg-Seite des „Diabetes Anker“ bzw. auf unserer Termin-Seite im Internet bekannt gegeben.
Die Geschäftsstelle gibt telefonisch unter der Telefonnummer 040 / 2000 438-0 oder per E-Mail: info@diabeteshilfe-nord.de Auskunft.
Barmbek-Süd
Kassenärztliche Vereinigung Hamburg
Humboldtstrasse 56
22083 Hamburg
Die kommenden Termine finden Jeweils um 18 Uhr statt:
- 30.03.2026
- 31.08.2026
- 28.09.2026
- 26.10.2026
- 30.11.2026
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und natürlich kostenfrei.
Parkplätze sind kostenlos in der Tiefgarage verfügbar.
Ansprechpartnerin
Jessica Lenth

SHG Leitung



